Projektort:
Gjirokastër, Südalbanien
Projektleitung:
P. Tomasini (IPA) und Ron Halbright (NCBI)
Projektaufwand:
CHF 20′350.-
Mit diesem Projekt packen wir den Kampf gegen die zunehmende Gewalttätigkeit an albanischen Mittelschulen an.
Unter den Jugendlichen in Albanien nehmen die gewalttätigen Konflikte zu. Das ist vor allem für die Schulen ein grosses Problem, denn Gewalt herrscht auch auf dem Schulweg oder dem Pausenplatz. Die jungen Albaner leiden unter einer schlechten Ausbildung und mangelnden Perspektiven. Sie haben seit dem Bürgerkrieg von 1997 aber relativ leicht Zugang zu Waffen. Eine Gruppe von Psychologen, Pädagogen und Eltern ist mit der Bitte um Hilfe an IPA herangetreten, um dieses akute Problem zu lösen.
Da IPA nicht auf Konfliktmanagement und Gewaltprävention spezialisiert ist, bietet sich die Zusammenarbeit mit NCBI (National Coalition Building Institute) an. Das Fachwissen dieser Organisation kombiniert mit demjenigen von IPA (Kenntnisse über Albanien und dessen Schulwesen) ermöglichen eine systematische Bekämpfung der Gewalt unter Jugendlichen in Albanien. IPA kann zudem das starke Partnernetz zur Verfügung stellen. Anhand eines Pilotprojekts in Gjirokastër, Südalbanien, soll die praktische Zusammenarbeit begonnen und getestet werden. NCBI wird in Kursen vor Ort Jugendliche ausbilden, die danach wiederum selber Kurse in Gewaltprävention und Konfliktmanagement geben werden. NCBI hat dieses Vorgehen in der Vergangenheit erfolgreich angewendet. Ziel ist es, eine grosse Zahl von Kursleitern und Vermittlern für Konfliktsituationen auszubilden und dabei neben den Jugendlichen auch die Eltern und die Lehrer in das Projekt einzubeziehen.


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