Projektort:
Ganzer Distrikt Gjirokastër, Südalbanien
Projektleitung:
N. Delavy
Projektaufwand:
CHF 3′200.-
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Vielen Lehrpersonen fehlt die Ausbildung
Im Bezirk Gjirokastër unterrichteten rund 50 Lehrkräfte ohne angemessene Ausbildung, wodurch das Bildungsniveau drastisch sank.
Die Arbeitsbedingungen in vielen albanischen Schulen sind derart schlecht, dass die Rektoren nicht genügend Lehrer mit entsprechender Ausbildung fürs Unterrichten gewinnen können. Um die vakanten Stellen dennoch zu besetzen, müssen sie auf unqualifizierte Arbeitskräfte zurückgreifen. Dies war auch im Bezirk Gjirokastër der Fall, und diesem Missstand wurde nun begegnet: Das vorliegende Projekt beeinhaltete eine Fortbildung für Lehrer ohne Ausbildung, und zwar von der Kindergärtnerin bis zu den Oberstufenlehrern. Dies kommt insbesondere den Schülern zugute, weil auf diese Weise das Bildungsniveau beträchtlich angehoben werden konnte. Die Lehrer selbst profitieren ebenfalls insofern, als sie ihren Beruf mit mehr Freude ausüben können.
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Der Unterricht findet unter schwierigen Umständen statt
Die Fortbildung wurde in verschiedene Etappen aufgeteilt und dauerte insgesamt drei Wochen. Neben einzelnen Blöcken von Theorie und Praxis investierten die Lehrer auch einen Teil ihrer Sommerferien in die Weiterbildung und setzten sich ausserdem mit pädagogischer, didaktischer und psychologischer Literatur auseinander. Der Einsatz moderner Unterrichtsmethoden und Unterrichtsmittel war für sie zentrales Thema. Organisiert und geleitet wurde diese Fortbildung vom Bildungsdirektorium in Gjirokastër. Zum einen Teil fand sie in derjenigen Schule, wo die einzelnen Lehrer tätig sind, statt (durch ein Programm des Schulleiters und des Bezirksschuldirektoriums), zum anderen Teil erfolgten diverse Lehrgänge auch an anderen Orten innerhalb des Bezirks.


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