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Gjader und Lezhë: Naturwissenschaftliches Anschauungsmaterial

Projektort:
Gjader und Lezhë, Distrikt Lezhë, Nordalbanien

Projektleiter:
P. Tomasini, N. Delavy

Projektaufwand:
CHF 9′550.-

Chemiematerial der Schule
Material für Chemieunterricht in der Schule Kosova

DIE SCHULEN “GJOVALIN GJADRI” IN GJADER UND “KOSOVA” IN LEZHË VERFÜGEN ÜBER KEINERLEI ANSCHUUNGSMATERLIAL IN DEN NATRUWISSENSCHAFTLICHEN FÄCHERN.

In den beiden grossen Schulen müssen die Lehrpersonen in den Naturwissenschaften den Stoff vermitteln, ohne je etwas zeigen zu können. Weder ein Mikroskop oder eine Versuchsandordnung noch eine Schautafel helfen den Schülerinnen und Schülern, die Zusammenhänge zu verstehen. Diese Fächer bleiben langweilig, und die meisten Jugendlichen interessieren sich kaum noch für sie. Die Folgen zeigen sich darin, dass nur noch wenige junge Menschen Naturwissenschaften studieren, während sehr viele Maturanden in die Sprachwissenschaften drängen. Diese Situation führt dazu, dass dem Land auf lange Sicht fähige Ärzte, Ingenieure usw. fehlen werden.

Gang in der Schule von Gjader
Allgemein schlechter Zustand in der Schule von Gjader

Nach den guten Erfahrungen in anderen Schulen sieht das Projekt vor, den Unterricht in den naturwissenschaftlichen Fächern an beiden Schulen wieder attraktiver zu gestalten. Dazu wird den Lehrpersonen die Möglichkeit gegeben, wichtige Anschauungsmaterialien einzukaufen. Lehrkräfte werden wieder mit mehr Motivation unterrichten, Jugendliche werden besser verstehen und sich mehr für Fragen der Biologie, der Chemie und der Physik interessieren. Wenn schliesslich auch wieder mehr Studentinnen und Studenten diese Fächer wählen, profitiert langfristig die ganze albanische Gesellschaft davon.

Aussenansicht der Schule von Kosova
Die Schule von Kosova von aussen